Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe.

Die Geburtsstunde der sekundären Pflanzenstoffe.

Vor vielen Jahren trafen sich die Pflanzen zu einer abendlichen Konferenz.  „Was sollen wir tun? Geht es uns gut, werden wir gefressen!“ „Und,“ meldeten sich die weniger schönen, oftmals Unscheinbaren. „Ihr werdet wenigstens bemerkt. Niemand sucht uns auf. Unser Fortbestehen ist in Gefahr!“ Sie beschlossen etwas für Ihr Überleben zu verändern. Sekundäre Pflanzenstoffe entstanden.

Apotheke Natur!

Der Mensch benötigt sekundäre Pflanzenstoffe zum Überleben. Wir können diese mit unserem Stoffwechsels nicht herstellen. Wir bedienen uns an der  Vielfalt der Natur.

Die gesundheitsfördernde Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen den Stoffwechsel des Menschen bei der Ausscheidung von Belastungsstoffen.Sie aktivieren Entgiftungsenzyme. Sie schützen vor Oxidationsschäden. Sie verhüten vor Entartung von Zellen.

Welche bioaktiven Pflanzenstoffe sind bis heute bekannt?

  • Sulfide
  • Glucosinolate
  • Carotinoide
  • Flavonoide
  • Phenolsäuren
  • Phytoöstrogene
  • Enzyminhibitoren
  • Saponine
  • Phytosterine
  • Terpene
  • Ballaststoffe

Bioaktive Pflanzenstoffe und deren Vorkommen:

jede Woche werde ich über einen sekundären Pflanzenstoff und seine Wirksamkeit berichten.

Die Sulfide – Schwefelhaltige Aminosäuren 

die Rede ist von den schwefelhaltigen Wirkstoffe der Allium-Familie. Knoblauch, Zwiebeln, Porree und Schnittlauch. Schwefelverbindungen, Sulfide , erregen immer unsere Aufmerksamkeit, sie werden von uns als unangenehm empfunden. Wir genießen diese und bereichern damit unsere Küche. Gesundheit pur! Sie sind unsere Gesundheitswächter:

  • hemmen Krebsentstehung
  • stoppen Bildung von schädlichen Sauerstoff-Radikalen
  • beugen Thromenbildung vor
  • verhindern Entzündungsprozesse
  • stärken das Immunsystem
  • fördern die Verdauung
  • unterdrücken Mikroben Wachstum
  • halten Arterien frei von Cholesterin Ablagerungen
  • helfen bei Entzündungen und Asthma
  • Verhindern sklerotische Gefäß Ablagerungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sulfid reiche Nahrungsmittel sind:

Im Frühling:       Frühlingszwiebeln, Schnittlauch

Im Sommer:      Lauchzwiebeln, Schalotten, Schnittlauch

Herbst:              Knoblauch, Lauch, Lauchzwiebeln, Schalotten, Zwiebeln

Im Winter:         Lauch, Zwiebeln 

Die Zwiebel (Allium cepa)

Die Zwiebel (Allium cepa)  Zwiebel lindert entzündliche Prozesse. Sie ist ein gutes Ergänzungsmittel zur Behandlung bei oder zur Verhinderung von Entzündungen. Diese Eigenschaft erhält sie durch den sekundären Pflanzenstoff „Sulfide“. Die Sulfide verhindern die Bildung von Prostaglandine, welche unter anderem an der Entstehung von Entzündungen und Schmerzen mitwirken.

Gesundheitstip: Eine aufgeschnittene Zwiebel lindert sehr wirkungsvoll die Schmerzen bei Insektenstichen. Bei Bienen- und Wespenstiche im Mund ganz schnell eine Zwiebel kauen, das kann lebensrettend sein. 

Die Zwiebel verhindert die Bildung von Thromben. Sie ist ein Gerinnungsknacker. Eine zwiebelreiche Kost ist die beste Herzinfarktprophylaxe.

Gesundheitstip: Essen Sie zu tierischem Fett immer ausreichen Zwiebeln. 

Die Zwiebel schützt vor Arteriosklerose. Dies wird durch einen weiteren sekundären Pflanzenstoff, dem Flavonoid bewirkt. Die Flavonoide verhindern die Oxidation des LDL-Cholesterins zu den plaquebildenden Schaumzellen, die sich an den Arterienwänden ablagern.

Gesundheitstip: Rote Zwiebeln beinhalten mehr Flavonoide als die gelbe, gelbe mehr als die weiße.

 Zwiebeln …..Dein Freund bei Husten und Erkältungen. Vorbeugend oder bei  Infekten mit Entzündungsreaktionen. Sollte zäher Schleim entstanden sein, wird dieser flüssiger. Die Zwiebel mit Ihren Inhaltsstoffen reizt die Schleimhäute. Flüssigkeit wird produziert. Dies erleichtert das Abhusten und die verstopfte Nase kann wieder „laufen.“

Gesundheitstip: Eine große Zwiebel fein kleinhacken und mit Honig vermischt einen Tag stehen lassen. Den Saft abpressen und mehrmals täglich einen Teelöffel einnehmen. Gut bei Husten und zur Vorbeugung anhaltender Infekte. 

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Nächste Woche: Sekundäre Pflanzenstoffe und zwar: Glucosinolate und Ihre tränentreibende Wirkung für unsere Gesundheit!