Phytoöstrogene

Phytoöstrogene – pflanzliche Hormone

 

Mit diesem gewachsenen Schutzprogramm setzen sich die Pflanzen gegenüber ihren Fressfeinden zur Wehr. Hierbei ist erkennbar, wie ausgetüftelt sich die Natur mit den auftretenden Problemen auseinandersetzt.

Wie funktioniert das?

Die Methodik welche dahinter steht, ist die Einschränkung der Fortpflanzung der Fressfeinde. Ausgelöst durch den hohen Phytoöstrogen Anteil der Pflanzen. Der Hormonstoffwechsel des Tieres und somit dessen  Vermehrung werden beeinflusst. Dadurch kommen weniger Fressfeinde nach und die Pflanzen haben eine größere Chance zu überleben. Ein naturgewollter Eingriff in das Ökosystem, Natur.

Dies ist uns Menschen aus unserem eigenen Eingreifen in die Natur bekannt. Auch wir greifen hormonell in unsere Vermehrung ein.

Früher bevor die Forschung die Verhütungsprodukte auf den Markt brachte, haben auch Frauen aller Kulturen mit Pflanzen den Empfängnisschutz, Menstruationsstörungen oder bei Abtreibungen Pflanzen eingesetzt. Die pflanzlichen Hormone – sprich Phytoöstrogene –  sind heute etwas in Vergessenheit geraten. Und dennoch sind diese heute immer noch für die Gesundheit nutzbar.

Lebensmittel mit Östrogenwirkung

Getreide, Bohnen, Soja, Gemüse und Leinsamen enthalten Lignane. Im Körper entstehend aus ihnen durch bakterielle Zersetzung während der Verdauung wertvolle Heilstoffe. Diese schützen vor hormonabhängigen Tumorarten wie Brust-, Gebärmutter- und Prostata Krebs, da sie die Wirkung der Östrogene mindern. Auf den ersten Blick scheint die Wirkung der Phytoöstrogene paradox zu sein.

Kluge Regelung – Reaktion auf Östrogengehalt des Blutes

Die pflanzlichen Östrogene wirken mit einem Trick. Denn sie haben sich nur als „Östrogene“ verkleidet. In Wirklichkeit passen sie aufgrund Ihrer Struktur und Form lediglich auf die Östrogen-Rezeptoren, aber es bleibt deren Wirkung aus. Da der entstandene Anteil ein wirklich geringer mit schwacher Wirkkraft ist.

Weist das Blut einen hohen Östrogengehalt auf , so blockieren die Phytoöstrogene eine weitere Bildung von Östrogene im Körper. Somit verhindern Sie viele Östrogenwirkungen.

Soja und sein Krebs hemmende Wirkung

Genistein, entsteht aus den Isoflavonoiden des Soja bei dessen bakteriellen Zersetzung im Darm. Genistein hat einen erheblichen Einfluss auf den Hormonstoffwechsel und die Krebsentstehung.Es beeinflusst die Länge der Menstruationszyklen. Der Eisprung wird hinausgezögert. Dadurch wird die erste Zyklushälfte länger, was wiederum zur Verkürzung der zweiten Zykluszeit führt. Die Teilungsrate der Brust und Gebärmutterzellen ist in dieser Zeit erhöht und somit ist die Gefahr der Krebsentstehung auch erhöht. Da die zweite Zyklushälfte verringert ist reduziert sich auch die Gefahr der Krebsentstehung. Ebenso können diese toxisch auf Tumore wirken.

Fruchtbarkeit ….durch Phytoöstrogene

Aufgrund der Tatsache, dass die pflanzlichen Östrogene sich auf die Rezeptoren setzen verhindern diese, dass sich dort die Umweltgifte anheften und daraus Unfruchtbarkeit entstehen kann.

Phytoöstrogene Nahrungsmittel

  • Sojaprodukte
  • Leinsamen
  • Knoblauch
  • Möhren
  • Sonnenblumenkerne
  • Linsen
  • Kürbis
  • Lauch
  • Erbsen
  • Kichererbsen
  • Spargel

Ergänzen Sie mit diesem Geschenk der Natur Ihren Speisezettel. Denn diese tragen einen großen Teil zu Ihrem Wohlbefinden bei.

In einem meiner kommenden Blog Artikel werde ich mich noch näher mit Nahrungsmitteln und deren natürlichen Hormonen sowohl Progesteron als auch Östrogene auseinandersetzen.

Ich freue mich, wenn Sie mit Ihren Kommentaren dazu beitragen, diesen Blog noch informativer zu gestalten.

Helga Charlotte Kelch, der KELCH für Ihre GESUNDHEIT!

 

 

 

 

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