BGM – Maßnahmen betriebliches Gesundheitsmanagement führen zum Erfolg?

Erfolgreiche Maßnahmen betriebliches Gesundheitsmanagement ermitteln!

Sobald Sie die nachfolgenden Firmenkennzahlen ermittelt haben, können Sie daraus die erforderlichen Maßnahmen für Ihr erfolgreiches BGM/BGF ableiten. Demzufolge führen die resultierenden Maßnahmen betriebliches Gesundheitsmanagement zu klar strukturierten meßbaren Prozessen.

Zu ermittelnde Firmenkennzahlen:
  • Auswertung der Mitarbeiterfragebogen hier
  • Zufriedenheit
  • Motivation
  • Engagement
  • Psychische Gesundheitsbelastungen
  • Burnout Risiko
  • Gesundheitsberichte der gesetzlichen Krankenversicherungen
  • Fehltage
  • Krankenquote
  •  Absentismus
  • Präsentismus
  • Arbeitsunfälle
  • Zahlen der Personal-Management
  • Fluktuation
  • Alterstruktur
  • Produktivität
  • Mitarbeitervorschläge Neuerungen etc.
  • Fortbildungen

 

Massnahmen betriebliches Gesundheitsmanagement für einen nachhaltigen Erfolg?

Die Maßnahmen werden aufgeteilt in Verhaltens- und Verhältnisprävention. Basierend auf den analysierten Kennzahlen und unterteilt in den Bereich: Psyche, Körper und Wissen.

Verhaltensprävention – Psyche:
Umgang mit Konflikten.
  • Friedlicher Umgang mit Konflikten
  • Ausgeglichener Umgang mit emotionalen Disposition.
  • Optimierter Umgang mit Belastungen aus der Arbeitsorganisation
  • Eigene Stressoren reflektieren
  • Systematische Prävention- und Entspannungstechniken erlernen und einsetzen.
Verhältnisprävention – Psyche:
  • Aufstellen verbindlicher Verhaltensregeln
  • Räume der Bewegung und Ruhe schaffen
  • Arbeitszeitmodelle
  • Pausenmodelle
Verhaltensprävention – Körper:
  • Information und Sensibilisieren hinsichtlich der Ernährung
  • Information und Sensibilisieren hinsichtlich der Bewegung
Verhältnisprävention – Körper:
  • Ernährungsangebote vor Ort optimieren
  • Bewegungsangebote vor Ort optimieren
Verhaltensprävention – Wissen:
  • Erweiterung der persönlichen Gesundheitskompetenzen
  • Austauschbereitschaft aktivieren
Verhältnisprävention – Wissen:
  • Informations- und Kommunikationsmanagement
  • Möglichkeit des Erfahrungsaustausches erweitern
  • Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis organisatorisch ermöglichen
Verhaltensprävention – Motivation
  • Mitarbeiter gezielt hinsichtlich ihrer persönlichen Ressourcen entwickeln
  • Feedback zum Fortschritt im Bereich Gesundheit auch Experten geben.
Verhältnisprävention – Motivation
  • Gesundheitsaspekte und Mitarbeiterorientierung in Organisationsstrukturen berücksichtigen
  • Gesundheitsaspekte und Mitarbeiterorientierung in Führungsprinzipien berücksichtigen.
Verhaltensprävention – Verhalten
  • Zu Selbstverantwortung z.B. im Hinblick auf Stresserkrankungen sensibilisieren
  • Erkennen persönlicher Risiken und Umgang mit diesen Risiken
Verhältnisprävention – Verhalten
  • Beratungsangebote
  • Programme

 

Betriebliche Gesundheitsförderung

In diesem Bereich sind Programme in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressmanagement bzw. Entspannung sowie der Suchtkontrolle zu verstehen.

§ 20 Abs. 1 SGB V im Bereich Primärprävention und §20a SGB V:

Bewegungsgewohnheiten und Arbeitsbedingte körperliche Belastungen: 

Mittels angebotener Bewegungsmodelle ist der Bewegungsmangel zu reduzieren. Durch gesundheitssportliche Aktivitäten wie z.B. Betriebssportgruppen, Laufgruppen, Bewegungspausen, Rückenschule erfüllen diese Vorgaben. Somit werden durch Vorbeugung gesundheitliche Risiken reduziert. Ebenso ist wichtig zu überprüfen, ob Arbeitsplatzverhältnisse eine vermeidbare Belastung im Bewegungsapparat verursachen. Diese sind dann unter Berücksichtigung der gegebenen Möglichkeiten zu beseitigen. Dazu gehört auch z.B. sich am Arbeitsplatz richtig zu bewegen, schwere Materialien zu heben und sich zu bücken.

Ernährung und Betriebsverpflegung: 

Sowohl im privaten als beruflichen Bereich werden hier durch Schulungen, Seminare und Vorträge das Thema Ernährung begleitet. Somit wird einer Mangel- oder Fehlernährung vorgebeugt. Hierzu zählen unter anderem Ernährungsschulungen aber auch das Verpflegungsangebot am Arbeitsplatz. Dieses ist möglich, wenn eine hausinterne Kantine oder einen Catering Service ein abwechslungsreiches Speisen Angebot anbietet. Denn, bei Arbeitszeitmodellen von 2 oder drei Schichten ist dies dringend angezeigt. Infolge dessen sollten die Mitarbeiter, der Spätschichten oder Frühschichten nach diesen Vorgaben verpflegt werden. Da gerade hier ernährungsbedingten Gesundheitsthemen entstehen könnten. Infolge dessen Übergewicht, Mangelernährung entstehen  durch das Fehlen von wichtigen Mikronährstoffen. Dies wirkt sich sowohl auf das Wohlbefinden als auch die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer aus. Denn die Kennzahlen der Fehlzeiten, der Fluktuation, der Produktivität werden hiervon maßgebend beeinflusst. .

Stressmanagement und psychosoziale Belastungen: 

Ein gut durchdachtes Stressmanagement, welches sich mit psychosozialen Belastungen auseinandersetzt basiert auf einem ausgewogenen Mit- und Füreinander. Denn Arbeitsaufträge sollen klar benannt werden, die Kommunikation im Unternehmen klar strukturiert sein. Demzufolge ist die Führungskompetenz im Betrieb ausgewogen. Auf jeden Fall ist auf eine klare Mitarbeiterführung zu achten. Zum Beispiel werden sich diese Erwartungen unter Anderem durch Schulungen auf Führungsebene, Mitarbeitergespräche begleitet mit externen Trainern, realisieren lassen . Denn hiermit werden viele Situationen geklärt. Denn Mediatoren von aussen haben oftmals einen klareren Blick für den Moment.

 Suchtmittel Konsum und dessen Veränderung:

Zu den meisten vorkommenden Suchtmitteln zählen, der Alkohol aber auch das Rauchen am Arbeitsplatz. Mittels Raucherplätzen ausserhalb des Betriebes, haben Nichtrauchern rauchfreie Arbeitsplätze.  Rauchern dagegen haben die Möglichkeit für eine kommunikative Pause. Alkohol am Arbeitsplatz kommt leider vor, dies sollte dennoch nicht Thema am Arbeitsplatz sein. Da gerade dies gehäuft zu Arbeitsunfällen führt. Gespräche mit Suchtberatern sollten daher unbedingt zu den angebotenen Maßnahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement bzw. der betrieblichen Gesundheitsförderung sein.

Die Bereiche Bewegung, Kommunikation, Stressmanagement, Ernährung, Arbeitssicherheit werden in kommenden Blogartikeln  im Einzelnen beschrieben.

Im nächsten Blog werde ich aufgrund meiner Tätigkeit als Gesundheits- bzw. Präventionsberaterin und hier spezielle im Bereich „Gesundheit und Ernährung“, gezielt darüber schreiben. Ich lade Sie dazu ein, mir im Vorfeld Ihre Fragen an meine Emailadresse zuzusenden. Ich werde diese in meinen Blog besprechen.

Helga Charlotte Kelch