Kommunikation – wichtigtes Marketingwerkzeug?

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Kommunikation

Ein wichtiges Instrument des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist die Kommunikation. Sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Unternehmens.

Weshalb ist dies eines der wichtigsten Werkzeuge?

Sicherlich kennen Sie den Ausspruch: „Tue Gutes und sprich darüber!“  Eine Kommunikationsschiene ist wichtiger Bestandteil beim Implementierung von BGM. Dies besonders im Gesundheitsbereich eines Unternehmens. Aber lassen Sie uns an den Anfang – die Idee BGM im Unternehmen zu implementieren – gehen. Welche Situationen erwecken beim Inhaber erstmalig die Gedanken, sich mit der Idee „BGM im Unternehmen zu implementieren“, zu befassen?

Firmen Kennzahlen

Ein wichtiger Hinweis sind die Kennzahlen für Fluktuation. Deren, z.B. schleichender Anstieg. Umso mehr, wenn der Arbeitnehmer Wechsel in einem bzw. mehreren Bereichen auffallend zu vermerken ist. Eventuell auch noch nach Auftrag- oder Abteilungsbereichen festzustellen ist. Markant ebenso, wenn es häufiger weibliche oder männliche, jüngere oder ältere Betriebsangehörige sind. Bei diesen Vorgängen ist den oder der Ursachen auf den Grund zu gehen. Ebenso bei Fehlzeiten, Präsentismus und gehäuften Betriebsunfällen. Die Ursachen in allen Fällen können sowohl in dem Verhalten der Beschäftigten als auch an den Verhältnissen im Unternehmen zu finden sein.

Kommunikation – Marketingwerkzeug – zur Klärung von Situationen

Das reine Zahlenwerk der Analyse ermöglicht oftmals keinen Rückschluss auf die Ursachen. Deshalb ist angezeigt, mit einem anonymen Mitarbeiter Fragebogen ergänzt durch Mitarbeiter Gespräche, einem Firmen internen Intranet, eventuell einer Mitarbeiterzeitung oder einem sogenannten schwarzen Brett zu kommunizieren. Zunächst über die zu treffenden Entscheidungen zu informieren. Gerne auch mit dem teilweisen Offenlegen von Firmen Zahlen und deren zu erwartenden Veränderungen bei gleichbleibender Handlungsweise. In den betroffenen Abteilungen und Produktionsbereichen werden Arbeitsgruppen gebildet. Mit Arbeitnehmer, welche nah am Geschehen, ergänzt mit Informationen aus erster Hand und fachlichem Wissen Vorschläge erarbeiten. Diese dann mit der Firmenleitung diskutieren. Mitarbeiter nahe Vorgehensweisen bringen alle Betroffene an einen Tisch. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Funktion und Beschäftigungsdauer. Eine Verbundenheit wird aktiv praktiziert.

Zwischenmenschliche Klarheit – Störfaktoren werden benannt.

Arbeitnehmer und hierbei benenne ich ausdrücklich auch die Führungsebene bilden zusammen eine Arbeitsgemeinschaft. Deren Arbeitsergebnisse die Basis für einen anhaltenden Betriebserfolg darstellen. Hierfür ist ein ausgewogenes Betriebsklima wichtig. Arbeitsaufträge, Absprachen, Terminvorgaben, fachliche Informationen und Können wie persönliche Begabungen und Fähigkeiten sind klar zu benennen. Unklarheiten bereits im Entstehen  zu bemerken und auszuräumen. Dies ist nur möglich, wenn eine exakte Aufgabenteilung vorgenommen wurde und die Grenzen eingehalten werden. Und dennoch darf jederzeit nach Rücksprache bei Bedarf eine Veränderung im Team vorgenommen werden.

Kommunikation – Vereinbarkeit – Beruf und Familie

Aufgrund vom demographischen Wandel ist die Kommunikation auch hier sehr wichtig. Kindererziehung ist heute nicht mehr nur ausschliesslich ein Thema „der Mutter“. Sondern von Mann und Frau. Ebenso die Lebensarbeitszeit und deren Gestaltung. Arbeitnehmer/innen sind und werden älter. Angepaßt daran ist wichtig, die täglichen Arbeitszeiten, die Erreichbarkeit der Arbeitsstätte, deren Umgestaltung ggf. in einen Arbeitsplatz Zuhause nachzudenken. Dies mit der betroffenen Personengruppe zu diskutieren und zu kommunizieren. Was ist zu beachten und welche Gestaltungsmöglichkeiten sind praktikabel umzusetzen. Änderungen von oben nach unten zu diktieren, kann oftmals dazu führen, dass das Unternehmen Probleme bekommt z.B. auf dem Arbeitnehmer Beschaffungsmarkt.

Kommunikation – „Tue Gutes und sprich darüber!“

Sie haben in Ihrem Unternehmen BGM implementiert. Ihre Mitarbeiter in allen Phasen mit ins Boot genommen und dieses ist ihre Betriebskennzahlen zu entnehmen?  Ergänzend dazu werden Ihre Kunden und Lieferanten ebenso gerne mit Ihrem Unternehmen zusammenarbeiten. Und wie ist Ihre Erfahrung auf dem Arbeitnehmer Beschaffungsmarkt? Können Sie Ihren Altersbaum, sprich das Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Arbeitnehmern ausgleichen? Gelingt es Ihnen traditionelles Firmenwissen mit neuem technischen Know How in Ihrem Unternehmen zu platzieren? Hierfür ist wichtig nach obigem Motto in der Öffentlichkeit zu verfahren!

Benennen Sie Ihre Firmenphilosophie

Ihre Firmenphilosophie ist Ihr Markenzeichen sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch Ihren Kunden und Lieferanten gegenüber. Daher setzen Sie die Kommunikation als wichtiges Marketingwerkzeug ein. Sowohl in der Tagespresse, in Pressemitteilungen, in der Fachliteratur, Lektüren des Arbeitsmarktes, während Ihrer öffentlichen Auftritten in Schulen, Universitäten,  auf Ihrem Internetauftritt usw. „Tue Gutes und sprich darüber!

Helga Charlotte Kelch, externe betriebliche Gesundheitsmanagerin (BGM – zertifiziert), Unternehmensberatung Aktive Gesunde Lebensgestaltung, Burgthann.

……gerne mehr im persönlichen Gespräch..