Carotinoide – farbenfrohe Gesundheit

Carotinoide – Gesundheitsbewahrer aus der Natur.

Dieser sekundäre Pflanzenstoff bedarf keines zusätzlichen Lockmittels. Denn, gehen wir sehenden Auges durch den Garten strahlen diese farbig uns entgegen. Er macht uns munter. Lässt Kräfte wachsen. Unsere Vorfreude auf den Genuss erzeugt bereits den Geschmack auf der Zunge. Carotinoide – Gesundheit pur!

Farbenpalette aus dem Garten

Gelbe, rote und grüne Paprika. Kürbis, orangefarbene Aprikosen – lebensfrohe Farbenkraft. Spinat, Bohnen, Brokkoli, Fenchel, Mangold – grüne Vitalität. Selbst in dem Grün der nun sprießenden Blätter unserer Laubbäume sind Carotinoide verborgen. Spätestens im Herbst können wir dies wahrnehmen. Sobald uns die Natur mit Ihrem farbenfrohen Kleid erfreut.

Karotte und Co.

Zu den Carotinoiden gehört Betacarotin, vorkommend in der Karotte. Dies ist die Vorstufe von Vitamin A. Aus zwei Molekülen Betacarotin kann sich der Körper bei Bedarf selbst Vitamin A herstellen. Deshalb wird Betacarotin auch als Provitamin A bezeichnet. Dennoch nur 10 Prozent der Betacarotinoide werden in Vitamin A umgewandelt. Alle Carotinoide unabhängig vom Vitamin A erfüllen wichtige Aufgaben im Bereich der Antioxidantien.

  • Somit stoppen sie das gefährliche Treiben der freien Radikalen. Sie unterbrechen deren Kettenreaktionen.
  • Sie schützen vor den gefährlichen UV-Strahlung die Haut. Intensive Höhenstrahlung an sonnigen Tagen im Gebirge z.B. bedürfen ein ausgewogenes Carotinoiden Vorkommen in der Ernährung.

Die Jagd auf freie Radikale – Carotinoide, farbenfrohe Gesundheit!

Am bekanntesten und am meisten erforscht ist das Betacarotin der Karotte. Dennoch es gibt weitere nützliche Helfer in unserem Gemüse. Die Rede ist von dem Lycopin der Tomate sowie dem Lutein im grünen Gemüse. Diese haben eine ähnlich große Wirksamkeit  im Bereich der antioxidativen Wirkung. Somit werden durch reichlichen Genuss, daraus resultierenden Schäden im Körper und der Haut vermieden.

Anti-Krebs-Schutz

Krebshemmend agieren diese Pflanzenstoffe durch ihre Fähigkeit:

  • Gefährliche freie Radikale einzufangen. Irreparable Schäden am Zellkern werden verhindert.
  • Ungehemmtes Wachstum durch unkontrollierbare Zellteilung unterbunden.
  • Die Kommunikation der Zellen verbessert und dadurch wird
  • die Entwicklung von eventuelle Promotoren im Entstehen gehemmt. Promotoren verstopfen die Zellen Kommunikation. Somit wird der Kurier zwischen den Zellen, das Eiweiß Connexin, unterbunden. Gesunde Zellbildung verhindert.

Arterien Putzer

Herz-Kreislauf Erkrankungen werden gefördert durch Ablagerungen an den Gefäßwänden. Insbesondere stark davon betroffen sind Herz-Kreislauf Erkrankungen. Cholesterin, ein wichtiger Aufbaustoff für Zellmembranen, Gallensäure und Hormone, wird im Körper zum Transport in Fett-Eiweiß-Hüllen sogenannte Lipoproteine verpackt. Im LDL-Cholesterin sind hiervon besonders viele vorhanden. Wird dieses von freien Radikalen attackiert, entstehen Schaumzellen an den Gefäßwänden. Folglich lagern sich diese als Plaque an und führen zu einem Verengen der Gefäße. Hier insbesondere der Arterien. Daher auch hier: ein Genuss von carotinreicher Ernährung beugt dieser Gefäßverlegung vor!

Bis ins hohe Alter klar und gut sehen!

Vitamin A ist gut für die Augen – dies ist bereits in aller Munde und wird hoffentlich auch dementsprechend wahrgenommen und durchgeführt! Eine weitere Erkenntnis ist weniger bekannt und dennoch nicht weniger wichtig zu wissen! Betacarotin hilft, den richtigen Durchblick zu behalten. Auch hier sprechen wir über die freien Radikalen, welche ursächlich an einer Linseneintrübung beteiligt sein können. Gemeint ist hier der sogenannte Graue Star.

Gesunder Genuss – gewußt wie!

  • Carotinoiden mit Sauerstoff im Molekül – vertragen keine Hitze:
  • Spinat, Mangold, Grünkohl
  • diese verlieren durch langes Kochen ihre Wirkstoffe
  • Carotinoiden ohne Sauerstoff im Molekül – sind Hitze unempfindlich:
  • Tomaten, Aprikosen, Kürbis, Möhren
  • Erhitzen  sowie lange Zubereitung steigert deren Wirkkraft. 
  • Deshalb ist Tomatenmark reicher an sekundären Pflanzenstoffen als die rohe Tomate

Zubereitung aber wie?

Carotine brauchen Fett, damit sie sich lösen können! Deshalb diese immer mit etwas Fett zubereiten. Dazu am besten geeignet ist Olivenöl. Der Darm kann sie dadurch gut verwerten. Spinat, Mangold, Brokkoli am besten blanchieren oder dünsten. Erinnern Sie sich, diese sind hitzelabil. Außerdem kann Betacarotin aus der Karotte nur mit etwas Hitze freigegeben werden.

Genuss pur – zur Freude Ihres Wohlbefindens. 

Der Mensch ist, was er isst!  Ihre Augen können nur strahlen, wenn Ihre Zellen durch Ihre Ernährung diese Wirkkraft bekommen.

ICH wünsche Ihnen, ein genussvolles Speisen im Kreise Ihrer Lieben. An einem schön gedeckten Tisch in ruhiger friedvoller Atmosphäre. Mehr dazu im kommenden Blog! – Ich freue mich, Sie wieder dort anzutreffen und Ihre Kommentaren und Anregungen zu lesen. Lassen Sie uns, das Thema Gesundheit alltäglich gestalten.  

Ihre Helga Charlotte Kelch  – Der KELCH für Ihre Gesundheit!