Arbeit – erkenne für Dich, Deinen Sinn darin!

Arbeit – erkenne für Dich, Deinen Sinn darin!

Diese Einleitung mag für manchen leicht abschreckend klingen! Hat er oder sie doch für sich bei dem Wort „Arbeit“ das Gefühl nach Zwang. „Muss halt sein“, oder gar Raub von Lebenszeit! Dennoch, ist dieser Satz von mir bewusst so provokant gewählt. Er soll dazu dienen, hinter diese Worte zu schauen. Auffordern sich selbst kritisch zu betrachten um zu erkennen, ob er oder sie, den Vorlieben, den Fähigkeiten gerecht sich entschieden hat. Für eben diesen, seinen/ihren Arbeitsplatz.

Erkenne Deine Vorlieben, Deine Fähigkeiten

Trage mit Tätigkeiten Deinen Teil zum Leben bei, welche Dich reicher werden lassen. Dich mit Freude erfüllen. Tatkraft sprießen und neue Ideen hervor zaubern. Morgens schon erfüllt sein von: „Was wird mir der heutige Tag an Neuem bringen? Wie werde ich meinen Anteil zum Gelingen unseres Projektes beitragen? Welche Hürden werden wir heute gemeinsam beseitigen?“ Werden wir heute Ressourcen nutzen oder neues Potential entfalten? Liebst Du was Du machst, wirst Du Dein Leben lang nicht arbeiten!

Albert Schweitzer formulierte schon vor Jahren die Erkenntnis:

„Das Heil der Welt liegt nicht in anderen Maßnahmen, sondern in einer anderen Gesinnung.“

Diese Erkenntnis heute betrachtet unter dem Gesichtspunkt einer schnelllebigen Arbeitswelt. Beeinflusst von dem demografischen Wandel der Zeit. Dem Wissen darum, dass heute der Mensch älter wird. Die Lebensarbeitszeit deutlich ansteigt …fordert ein, dass wir unsere Gesinnung zur Arbeit überdenken. Früher, folgte der Sohn, die Tochter dem beruflichen Wirken der Eltern nach. Vater Kaufmann, Sohn Kaufmann. Vater Handwerker, Sohn Handwerker. Die Berufsbilder der Töchter wurden geprägt von der Tatsachen, dass Frau in der Erwartung der späteren Mutterschaft ohnehin wenige Möglichkeiten hatte, ihren Vorlieben nach, beruflich tätig zu werden.

Entscheide Dich nach Deinen Vorlieben für Dein Berufsfeld

Deshalb ist es heute ein Geschenk, sich nach den eigenen Vorlieben entscheiden zu können. Natürlich ist dies trotz der Vielfalt auch abhängig von Fähigkeiten und Kreativität. Die Bereitschaft sich nach den Erfordernissen des Arbeitsmarktes neu zu orientieren ist ein Zugeständnis, zu welchem wir immer noch heute bereit sein sollten. Gefordert wird dies von der Schnelllebigkeit der Arbeitswelt. Genügte es früher, einen Beruf, eine Tätigkeit erlernt und erfolgreich abgeschlossen zu haben, so ist heute ein lebenslanges Lernen erforderlich. Gerade deshalb ist wichtig, den Beruf zu lieben. Denn eben diese Liebe erhält eine gesunde Neugier und die Bereitschaft sich Veränderungen zu stellen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement / betriebliche Gesundheitsförderung

Ein Instrument ist der Mitarbeiter Fragebogen. Der Arbeitgeber ermitteln hiermit die Stimmung, das persönliche Empfinden seiner Arbeitnehmer. Natürlich wird er anonym durchgeführt. Dennoch können die Arbeitgeber die Zahlen von Produktivität, Fehlzeiten, Fluktuation usw. durch ergänzende Fragen nach Zufriedenheit und Verbundenheit mit der Arbeitsstätte hinterfragen.

Veränderungen schaffen frischen Wind!

Veränderungen schaffen frischen Wind! Sie bieten die Möglichkeit bei anschließenden Gesprächen dem Arbeitnehmer zu vermitteln, dass sein Wirken ein wichtiger Teil zum Gelingen des unternehmerischen Erfolges ist. Verbesserungsvorschläge, technische Neuerungen, Veränderungen eingebracht durch die Mitarbeiter dienen der Verbundenheit mit deren Arbeitsplatz.

 

„Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden. Das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht.“  Johann Wolfgang v. Goethe

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erhalten Sie sich Ihre Freude am eigenen Tun und sollte es noch nicht so Ihrer Lebensgestaltung entsprechen, die Stunde der Gunst…dies für sich zu erfahren.

 

Ihre Helga Charlotte Kelch, externe betriebliche Gesundheitsmanagerin für Unternehmen aus Klein-und Mittelstand.